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Hochwirksamer Korrosionsschutz mit High-Tech-Lacken
Deutscher Materialeffizienz-Preis 2004 des Bundeswirtschaftsministeriums
für Tholeyer NanoTech-Unternehmen
Mit völlig neuen Serien von Industrie-Lacken hat sich die Tholeyer NTC Nano Tech Coatings GmbH international einen hervorragenden Namen gemacht. Wie Geschäftsführer Dr. Georg Wagner erläuterte, bestehe der Hauptvorteil darin, daß mit einem erheblich reduzierten Materialeinsatz ein exzellenter Korrosionsschutz erzielt werden könne. Die Lacke, die von dem im Jahr 2000 gegründeten High-Tech-Unternehmen auf der Basis der chemischen Nanotechnologie entwickelt wurden, sind mittlerweile in zahlreichen Industrieunternehmen im Einsatz.
So hat beispielsweise der international renommierte Fassadenhersteller Schüco International KG Anfang Dezember 2004 mit der NTC einen weltweit gültigen Exklusiv-Vertrag über die Lieferung von Lacken abgeschlossen. Das Unternehmen beschichtet damit Fassadenelemente aus Aluminium und Bauglas, die bei Hochhäusern, Hotel- und Industriegebäuden zum Einsatz kommen.
Weitere Kunden sind der Duschkabinenhersteller Hüppe GmbH & Co. KG, die Betreiber der U-Bahn in Madrid sowie zahlreiche Zulieferer der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie.
Mittlerweile ist Dr. Wagner auch gefragter Vortragsredner bei internationalen Fachtagungen, unter anderem in Skandinavien, Indien, China und Taiwan.
Eines der neuesten Produkte ist ein Speziallack für den Einsatz auf Stahloberflächen (z.B. an Hochhaus- und Brückenkonstruktionen oder Bohrinseln). Vorteil dieser außerordentlich korrosionsbeständigen Lackbeschichtung, die gänzlich ohne Lösungsmittel auskommt (Umweltaspekt!), ist der extrem sparsame Materialauftrag.
Wie Dr. Wagner betonte, können bis zu 90 Prozent Materialeinsatz eingespart werden, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Der Anwender spare sogar zweifach, denn im Gegensatz zu herkömmlicher Beschichtung sei lediglich ein einziger Lackauftrag notwendig.
Diese herausragende Entwicklung wurde am 14.Dezember 2004 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit dem Deutschen Materialeffizienz-Preis 2004 gewürdigt. Mit diesem Preis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) Best-Practice-Beispiele von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) für rentable Steigerungen der Materialeffizienz im eigenen Unternehmen oder bei ihren Kunden aus. Aus den eingereichten Bewerbungen der Teilnehmer werden die besten fünf Konzepte mit jeweils 10.000 Euro prämiert.
Die weitere Entwicklung des Unternehmens beurteilt Dr. Wagner positiv: im neuen Jahr werden weitere Mitarbeiter eingestellt; in den nächsten drei Jahren wird eine Belegschaft von 15 Mitarbeitern angepeilt: behutsames, aber solides Wachstum heiße die Devise. (gw)
Herr Klaus Dosch, Jury-Mitglied für die Aachener Stiftung Kathy Beys überreicht Herrn Dr. Wagner
den Materialeffizienz-Preis 2004 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit.
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