Verein Deutscher Ingenieure Bezirksverein Saar e.V. |
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Föderation der Ingenieurverbände SAAR-LOR-LUXIngenieurtag 2009 Den Auftakt des Tages bildete der Empfang durch den Bürgermeister von Metz im historischen Rathaus. In seiner Ansprache, dankenswerterweise übersetzt von Frau Lecoanet, wies der Bürgermeister, Herr Dominique Gros, selbst Ingenieur, daraufhin, daß Ingenieure zwar zu allen Zeiten entscheidend zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen beigetragen haben, aber andererseits selten - zu selten für ihre Bedeutung - in gesellschaftlich-politischen Führungsrollen anzutreffen waren und sind. Mit Blick auf den weit gespannten Bogen des Besichtigungs-Programms mit Bauwerken vom Mittelalter bis heute hätten Ingenieure (Bau-)Werke geschaffen, die über die reine Funktion hinaus auch künstlerische und ästhetische Anforderungen erfüllten. Gestärkt mit einem Imbiß, teilten wir uns bis auf wenige Ausnahmen zur Führung durch Kathedrale und Stadt entsprechend der bevorzugten Sprache auf.
Nach den vielen Gesprächen beim Mittagessen in einem Brauerei-Restaurant ging es gut gestärkt mit unseren Führerinnen durch das Kaiserviertel. Deutlich wurde die planvolle Anlage des Militärviertels, nachdem Lothringen 1871 als neue Westprovinz deutsch geworden war. Durch das Viertel für die neu eingewanderte Zivilbevölkerung und die wirtschaftlichen Aktivitäten wie Handelskammer und Reichsbank mit seinen Jugendstilbauten der Gründerzeit und der breiten doppelspurigen Allee ging es zum berühmten Bahnhof mit interessanten Jugendstildetails. In Anlage und Stil dieses Viertels fühlte man sich wie im heimischen Aachen, ebenfalls preußisches Neuland (aber seit 1815), wo ein sehr ähnliches Viertel in dieser Periode entstand. Die professionelle Führung hat den Teilnehmern einen tiefen und sehr interessanten Einblick in die Geschichte und Entstehung der Stadt Metz gegeben.
Besichtigung der Baustelle Leider hatte es mit Beginn der Besichtigung der Baustelle heftig zu regnen begonnen. Statt die noch zur Verfügung stehenden Zeit anderweitig zu nutzen, fanden sich die Teilnehmer dann nochmals im Bahnhofsrestaurant ein, diesmal aber zum Trocknen und Aufwärmen. Anschließend ging es zum Restaurant, wo uns noch eine Tasche des Generalrats mit vielen Informationen und das Abendessen erwarteten, mit dem dieser harmonisch gelungene Saar-Lor-Lux-Tag sein Ende fand. Hier knüpften wir neue Beziehungen und frischten unsere alten auf. Gerne haben wir unsere Kollegen für 2010 zu uns an die Saar eingeladen. Dann ging es durch die Dunkelheit zurück.
Verfasser: M. Brunner/ W. Calles/ T. Wolfanger
Dipl.-Ing. (FH) Roland Ißle
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Januar 2010, ©
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